«Serving the children of the world»

Kiwanis Aachen, eMail: info@kiwanis-aachen.com
  • Gemeinsam für die Zukunft unserer Kinder

  • Gemeinsam für die Zukunft unserer Kinder

  • Gemeinsam für die Zukunft unserer Kinder

Die "reichskleinodien" aus Aachen- Vortragsveranstaltung mit dr. walter maaßen

 

 

 

Dr. Walter Maaßen beehrte uns am Donnerstag, dem 8. September 2016 in unserem Clubhaus in Vaals und referierte zum Thema 

 

"Die Reichskleinodien aus Aachen".

 

 

 

Protokoll Vortrag Dr. Maaßen.docx
Microsoft Word Dokument 15.6 KB

"grilleinsatz in woffelsbach am rursee"

 

Unser diesjähriges "Grill-Team" war am Montag, dem 8. August 2016 im Einsatz. Im Rahmen des 6. Integrativen Segel-Camps des

Aachener Vereins zur Förderung von Integrativen Jugendcamps e.V.

fand am 8. August eine Abendveranstaltung mit allen Teilnehmer, Unterstützern, Sponsoren und geladenen Gästen statt. Schauplatz des Geschehens war die Wassersportstätte Wildenhof in Woffelsbach am Rursee.

 

Zum leiblichen Wohlergehen aller Anwesenden trug unser "Grillteam 2016" erheblich bei. Rolf Beckers, Leo Savelsbergh, Aki Baum, Axel Beckers und Jürgen Ammann erwiesen sich als wahre "Meister am Grill", repräsentierten unseren Club und hatten darüber hinaus noch Freude und Spaß....

 

(siehe auch Berichterstattung unter "PROJEKTE";

Bericht über die Veranstaltung unter "PRESSE")

 

35 jahre zugehörigkeit zur Kiwanisfamilie - Jubiläum in 2016

 

"Gut besuchter Empfang"

 

Der Kiwanisclub Aachen Urbs Aquensis gehört seit 35 Jahren zur Kiwanis-Familie. Anlässlich der 35-jährigen Wiederkehr der Charterfeier des Clubs hatten die Aachener Kiwanier zu einem Empfang vor dem Benefizkonzert eingeladen. Nahezu 100 Gäste folgten der Einladung und wurden durch Vizepräsident Leo Savelsbergh herzlich begrüßt. Zahlreiche Repräsentanten unserer Nachbarclubs der Division 11 sowie aus Eupen, Kelmis, Verviers, Herve und Gent ließen es sich nehmen, nach Aachen ins Eurogress zu kommen und den Urbs Aquensis Mitgliedern zu gratulieren. Bürgermeisterin Marianne Conradt, sie vertrat unseren Schirmherrn Oberbürgermeister Philipp, Städteregionsrätin Christiane Carl, Bruno Fagnoul, ehemaliger und erster Ministerpräsident der  Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens sowie Alexander Fühling, 2. Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Militärmusik  erfuhren namentliche Begrüßung. Kiwanis Deutschland wurde durch unseren amtierenden Lt.Governor Eric Meurer-Eichberg repräsentiert.

 

Grüße und Glückwünsche von Katharina Jacobs, Governor  Distrikt Deutschland, von Hubert Chantraine, Governor des Distriktes Belgien-Luxemburg und unseres Präsidenten Rolf Beckers aus Korea erreichten unseren Club und wurden von Leo Savelsbergh an die Mitglieder und anwesenden Gäste weiter gegeben.

Mit der heutigen Feier wollen wir auch nach 35 Jahren des Bestehens beweisen, dass wir aktiv sind und zu unseren Zielen stehen“ sagte Savelsbergh und hob‘ die drei Säulen „Soziales Engagement“, „Freundschaft“ und „Die Erweiterung des individuellen geistigen Horizontes“ besonders hervor.

Zahlreiche Grußworte der Repräsentanten unserer befreundeten Kiwanisclubs, ergänzt durch Geschenke, rundeten den offiziellen Teil des Empfangs ab.

 

Die Tatsache, dass mit Leo Savelsbergh ein Gründungsmitglied des Clubs noch immer mit Begeisterung und Elan aktiv ist verdiente besondere Erwähnung und die Honorierung mit einem Blumenpräsent.

 

 

 

Kiwanisclub Aachen Urbs Aquensis feiert Jubiläum mit einem Benefizkonzert in der öffentlichkeit

„Das Musikkorps der Bundeswehr begeistert Aachener Publikum“

 

Der Aachener Kiwanisclub Urbs Aquensis feiert im Jahr 2016 das 35-jährige Jubiläums seiner  Zugehörigkeit zur internationalen Kiwanis-Familie. Zur gemeinsamen Feier dieses Jubiläums mit Bürgerinnen und Bürgern Aachens in der Öffentlichkeit konnte das Musikkorps der Bundeswehr für ein Benefizkonzert am 22. Juni 2016 gewonnen werden. Nahezu 600 Musikliebhaber folgten der Einladung ins Eurogress und erlebten einen zweieinhalbstündigen musikalischen Hochgenuss. „Ein Super-Programm und ein Konzert auf höchstem musikalischen Niveau“ schwärmte eine sichtlich begeistere Zuhörerin. In der Tat, das Musikkorps der Bundeswehr bestätigte seinen Ruf - einer  der renommiertesten Klangkörper seiner Art zu sein -  und hatte einen bunten musikalischen Themen-Strauß mit nach Aachen gebracht. So wurden der „Parademarsch Nr.1“ des deutschem Militärmusikers und Komponisten Julius Möllendorf und der „Drei-Kaiser-Marsch“ von Friedrich Wilhelm Voigt in beeindruckender Weise dargeboten. Die „Jubilee Ouvertüre“ des englischen Komponisten Philip Sparke und die von John Williams für die Olympischen Spiele 1984 komponierte „Olympic Fanfare and Theme“, präsentiert im eigenen Arrangement, waren weitere Belege für das außergewöhnliche künstlerische Potenzial des Siegburger Orchesters. Der musikalische Sprung über den Atlantik nach Amerika erfolgte durch die Präsentation des Military Marches „Mainliner“ des Komponisten Leonhard B. Smith bevor Dirigent Oberstleutnant Christoph Scheibling und sein Orchester mit „Scores“ die Aachener Musikliebhaber mitnahm in die amerikanische Welt der Filmmusik des Komponisten und Oscar-Preisträgers Michael Giacchino mit seinen Werken “Die Unglaublichen, Star Trek XI, Ratatouille“.

 

Für viele Gäste der Höhepunkt des Abends war die Darbietung der neuen sinfonischen Dichtung „Hamburg – Das Tor zur Welt“. Eine Komposition von Oberfeldwebel Guido Rennert, die ihre Uraufführung am 18. April 2016 in Hamburg hatte, und in Aachen erst zum dritten Male aufgeführt wurde. Scheibling stimmte sein Publikum mit seinem Blick in die Geschichte Hamburgs ein. Die von ihm genannten Epochen und Ereignisse in der Hansestadt – 2. Weltkrieg mit anschl. Aufbruchsstimmung, Flutkatastrophe, erstes Konzert der Beatles, Helmut Schmidt auf der politischen Bühne,Milieu und Hafen- und Weltstadtflair – wurden durch sein Orchester musikalisch „übersetzt“; das Publikum hörte die Musik und fühlte sich in die entsprechenden Zeitepochen versetzt und bei den Ereignissen dabei zu sein. Lang anhaltender Applaus, stehende Ovationen, Kommentare wie „Großartig“, „Weltklasse“ und ein begeistertes Publikum waren die Reaktionen darauf. Zwei ausgewählte Zugaben und die Deutsche Nationalhymne rundeten ein fantastisches Programm ab. Sehr zufrieden zeigten sich die gastgebenden Kiwanier und „verplichteten“ mit ihrem herzlichen „Auf-Wieder-Sehen“ das Musikkorps, sich 2018 wieder in Aachen zu präsentieren. Das deutliche „JA“ des Leiters, Oberstleutnant Scheibling, steht zu Buche.

 

Der Kiwanisclub Aachen ist ein Freundeskreis der seit 35 Jahren im Sinne des Kiwanis-Leitmotivs „Serving the children of the world“ hilfsbedürftige Kinder und Jugendliche in Aachen und in der näheren Region unterstützt, in vielfältigster Hinsicht, ehrenamtlich mit und durch Charity-Aktivitäten.  Der Einsatz und die geleistete Arbeit der vergangenen 35 Jahre wurde durch Bezirksbürgermeisterin Marianne Conradt, auch im Namen des Schirmherrn Oberbürgermeister Philipp, in ihrem Grußwort besonders hervorgehoben und gewürdigt.

 

Das jüngste Charity-Projekt des Kiwanisclubs Aachen hat einen Namen und heißt „Charly“.

„Charly –  Hilfe geben und Zukunft fördern“ ist ein Gemeinschaftsprojekt zusammen mit dem Verein für Körper- und Mehrfachbehinderte Aachen e.V. (VKM), und für die nächsten Jahre mit Nachhaltigkeit ausgelegt. „Charly“ beinhaltet:

  • Den Ausbau der Sprachförderung in der Kindertagesstätte
  • Nothilfe für schulische Erstausstattungen oder die Teilnahme an Fahrten
  • Ausbau der Ferienspiele
  • Ausstattungen für Freizeit- und Spielgruppen
  • Förderung von Projekten innerhalb den VKM`s für Kinder und Jugendliche
  • Und vieles mehr ….

„Charly“ ist eine Möglichkeit flexibel und schnell auf Bedarfe von Kindern mit und ohne Behinderung zu reagieren. „Charly“ steht für Charity (durch Kiwanis Aachen), Charlemagne und Karl der Große.

 

Für die Vorstellung des Projektes hatten sich die Kiwanier etwas Besonderes ausgedacht. Charly wurde als Puppe  präsentiert; die lebensgroße auf der Bühne starr stehende „Puppe Charly“ (Living Doll) wurde durch das Rufen des Publikums „erweckt“ und übergab die kleine „Charly-Puppe“, die sich die sich für Betreuungs- und Therapiezwecke eignet, als Start-Geschenk des Kiwanisclubs an die Verantwortlichen des VKM Gerd Voigt und Nathalie Weber.

 

„Kiwanis ist eine tolle Sache, wir können Kindern und Jugendlichen die Hilfe benötigen helfen“ sagte Axel Beckers der sich der Kiwanisidee verpflichtet fühlt und im letzten Jahr dem Club Urbs Aquensis beitrat. „Um dieses auch in den nächsten Jahren tun zu können, müssen wir weitere jüngere Mitglieder gewinnen und auch in der Öffentlichkeit bekannter werden“ ergänzte sein Bruder Ralf, der Schatzmeister des Clubs.

 

„Rundherum eine sehr gelungene Jubiläumsfeier“ so das Fazit der Aachener Kiwanier. „Ein tolles Konzert eines herausragenden Orchesters“ so die Bilanz der Gäste. „Wir freuen uns bereits jetzt auf das Wieder-Sehen in 2018, in der Hoffnung, dass dann alle Stühle im Eurogress besetzt sind“ so Bürgermeisterin Conradt in ihrem abschließenden Dank.

 

 

 

Kiwanisclub Bonn feiert 50. geburtstag

"Foraminiferen" - informationen aus erster hand über ein relativ unbekanntes thema

Eintauchen in eine nahezu "völlig neue Materie" konnten wir durch den Vortrag von Roland Verret am 12. Mai 2016

Protokoll Nr.15 homepage, Vortrag Roland
Adobe Acrobat Dokument 801.7 KB

"Lebendige geschichte in unserer Heimat" - vortragsveranstaltung am 28. april 2016

 

"Die Menschen im Vierländerland und der große Krieg.Leben und Leiden der Grenzbevölkerung" so der Titel des Vortrags von Dr. Herbert Ruland am 28. April in unserem Clubhaus in Vaals.

 

Mit seinem fundierten Fachwissen nahm er uns  auf eine geschichtliche Reise in die Jahre 1914-1918 mit, 

mit Geschehnissen und Ereignissen in der Region Eupen, Malmedy, Vaals und im Großraum Lüttich.

Protokoll Nr.14 homepage , Vortrag Dr. R
Adobe Acrobat Dokument 554.8 KB

Klasse Vortragsveranstaltung am 14. april 2016

Professor David Engels war unser Gast am Donnerstag, dem 14. April 2016.

 

In seinem Vortrag "Auf dem Weg ins Imperium?" stellte er die Krise der Europäischen Union dem Untergang der Römischen Republik gegenüber und zeichnete historische Parallelen...ein sehr interessantes Thema, ein klasse Vortrag und begeisterte Zuhörer....

 

(zum Lesen des ausführlichen Berichts - einfach den u.a. download anklicken)

Protokoll Nr.13 (2)Vortrag Prof. Engels
Adobe Acrobat Dokument 810.8 KB

Unser besuch bei AWACS in Geilenkirchen am 31. März 2016

 

Und wiederum hatten wir eine überraschend große Zahl an Teilnehmern, die unserer Einladung gefolgt sind und sich am Donnerstag, dem 31. März 2016 an der Hauptwache des Fliegerhorstes Geilenkirchen-Teveren einfanden. 37 Personen, die sich für die Thematik NATO, mit dem Schwerpunkt Luftraumüberwachung interessierten; Mitglieder unseres Clubs, mit Familienangehörigen, Freunden und Gästen – eine „bunt-gemischte“ Gruppe. Sehr gefreut haben wir uns auch über die Teilnahme unserer belgischen Freunde aus Eupen und Kelmis.

„Was erwartet uns? Was werden wir erfahren? und was werden wir sehen?“ – Fragestellungen, die man in zahlreichen Augenpaaren größerer und kleinerer Besucher beim Einsteigen in den vom AWACS-Verband bereitgestellten Bus ablesen konnte.

Die Antwort darauf ließ nicht lange auf sich warten. In einem sehr ausführlichen Briefing informierte Fregattenkapitän Bauer in anschaulicher Weise über die Entwicklung der Luftraumüberwachungs-Technologie und über die aktuelle Lage des AWACS-Einsatzverbandes.

 

Auftrag, multinationale Zusammenarbeit der derzeit 16 an AWACS beteiligten Nationen sowie durchgeführte Operationen von 1990 – 2015 waren weitere Bestandteile seiner Ausführungen. Die wirtschaftliche Bedeutung des in Geilenkirchen beheimateten Verbandes und Ausblicke in Zukunft rundeten den sehr informativen theoretischen Teil unseres Besuches ab. Die ein-  oder andere individuelle Sach- / Fachfrage wurde in der sich anschließenden Aussprache erörtert und beantwortet.

 

 

Der Theorie folgte dann die Praxis – wir hatten die Gelegenheit eines der Einsatzflugzeuge zu besichtigen…sicherlich eine nichtalltägliche Aktion.

 

In fünf Gruppen aufgeteilt wurden wir von Hauptmann Gessner und seinem aus weiteren vier Kameraden bestehenden Team über die verschieden Arbeitsbereiche im Flieger fachkundig informiert.  Dabei wurde sehr deutlich, wer welche Aufgabe im Gesamtzusammenwirken der multinationalen Crew hat.

 

 

 

Einmal im Cockpit zu sitzen und einen  einen Eindruck von der vielfältigen Technik zu bekommen…das war große Klasse….

 

 

 

…und auch die vielen Informationen über die Arbeit an den Monitoren zur Luftraumüberwachung – das war mehr als beeindruckend….

 

 

 

 

Multinationales Zusammennwirken – das funktioniert hier richtig gut

 

 

Bedauerlicherweise konnte unsere Club-Mitglied Leopold Chalupa, General a.D. und ehem. NATO-Oberbefehlshaber für Zentraleuropa nicht an diesem Besuch teilnehmen, war er doch seinerzeit in seiner aktiven nationalen Dienstzeit maßgeblich an den Planungen zum Aufbau des AWACS-Verbandes beteiligt.

 

Insgesamt ein sehr interessanter und informativer Besuch eines bedeutenden Faktors der NATO. Bleibt zuguterletzt die Einordnung in das Gesamtsystem NATO, dem politischen und militärischen Verteidigungsbündnis der 28 Mitgliedsstaten, das sich die Bewahrung unserer westlichen Gesellschaftsordnungen und demokratischen Prinzipien auf die Fahne geschrieben hat.

 

 

NATO – eine seit über 60 Jahren erfolgreiche Organisation, die wesentlich mit dazu beigetragen hat, dass wir seit Ende des 2. Welt-krieges in unserem Europa in einer langen Friedensperiode leben konnten bzw. leben.

Tja, und der geselligen Ausklang fand in einem Geilenkirchener Restaurant statt; mit guten Gesprächen und schmackhaften Speisen und Getränken….

Vortragsveranstaltung 17. März 2016 - "lili marleen - Geschichte eines Welthits"

 

 

Dieser Einladung unseres Präsidenten folgten am 17. März achtzehn interessierte Personen, Mitglieder und Gäste. Unser Vizepräsident Leo begrüßte alle Anwesenden auf das Herzlichste, insbesondere unseren vortragenden Gast, Dr. Werner Haubrich, der uns zum wiederholten Male an seinem  Fachwissen und seinem rhetorischen Können teilhaben ließ. Dieses Mal zum Thema:

 

 

 

„Lili Marleen – Geschichte eines Welthits“.

Zur Einstimmung hatte er diesesmal, passend zum kurz bevorstehenden Frühlingsanfang, das Gedicht  „Osterspaziergang“ von Johann Wolfgang von Goethe „mitgebracht“… Erinnerungen an Faust und an vergangene Schulzeiten wurden geweckt…

Tja, und dann war Dr. Haubrich in seinem Element….ihn und seinen Vortrag zu beschreiben – das ist schon eine gewisse Herausforderung; auf den Punkt gebracht: „man muss ihn erlebt haben….“

Und so erlebten wir seine sehr interessanten Ausführungen  zum Lied Lili Marleen, das in der Fassung von Lale Andersen 1939 zum ersten deutschen Millionenseller und zum deutschen und internationalen klassischen Soldatenlied wurde.


   

 

 

 

Denkmal für Lili Marleen und Lale Andersen auf Langeoog

 

Dr. Haubrich referierte  über die Entstehungsgeschichte des Liedes, das vom Schriftsteller und Dichter Hans Leip zusammen mit einer danach weitgehend in Vergessenheit geratenen Melodie – im Ersten Weltkrieg, vor seiner Abfahrt an die russische Front in der Nacht vom 3. zum 4. April 1915, während einer Wache vor der Gardefüsilierkaserne in der Chausseestraße in Berlin, geschrieben wurde (die ersten drei Strophen). Zwei weitere Strophen fügte er später für die Veröffentlichung unter dem Titel „Lied eines jungen Wachpostens“ in der Gedichtsammlung „Die kleine Hafenorgel (1937)“ hinzu.  Die uns heute bekannte Melodie stammt aus der Feder (1937) des Komponisten Norbert Schultze.

 

 

 

Weiterer wesentlicher Bestandteil seines Vortrages war die Entstehungsgeschichte des Liedes; das genau einen Tag nach Glenn Millers „In the Mood aufgenommen wurde. In einer Zeit der Kriegsstimmung, denn am 1. September 1939 begann mit dem deutschen Überfall auf Polen der Zweite Weltkrieg. Am 6. April 1941 begann der Krieg gegen Jugoslawien und Griechenland, bereits am 12. April 1941 wurde Belgrad von der deutschen 12. Armee eingenommen. Am 17. April folgte Jugoslawiens Kapitulation, bereits davor wurde der Mittelwellen­sender Radio Belgrad von deutschen Truppen besetzt und strahlte fortan als „Besatzungssender Belgrad“ aus. Die Sendeleistung war so hoch, dass er alle Frontabschnitte in Europa und Nordafrika zwischen Narvik und Kairo erreichte, was einem Sendegebiet von sechs Millionen Zuhörern entsprach.

 Der vom Militärsignal „Zapfenstreich“ eingeleitete, im Marschtakt vorgetragene sentimentale Text über Abschied, Befehlszwang und Heimweh traf die innere Stimmung von Millionen Soldaten aller damals kämpfenden Armeen auf beiden Seiten der Fronten und wurde zu einem weltweiten kulturellen „Leitmotiv“ des Zweiten Weltkrieges.

Hinsichtlich der Erfolgsgeschichte des Liedes vermittelte uns Dr. Haubrich: „Der Wehrmacht-Sender Belgrad erhielt in der Hochphase täglich über 12.000 Soldatenzuschriften, meistens das Lied Lili Marleen betreffend. Bald breitete sich das Lied über alle anderen Wehrmachtssender aus. So wurde Lili Marleen, obwohl dasNS-Regime das Lied wegen seines „morbiden und depressiven“ Textes vorübergehend verbot, zu einem „Schicksalslied“ des Zweiten Weltkriegs. Auch unter den alliierten Soldaten wurde Lili Marleen gesungen.“

 

Anzumerken ist, dass das Lied Lill Marleen auch heutzutage sehr häufig durch Radio Andernach, dem Truppenbetreuungssender der Bundeswehr, ausgestrahlt wird. Für viele Bundeswehrsoldaten, die sich im Auslandseinsatz befinden, ist das Lied unverändert aktuell und hat eine sehr persönliche Bedeutung.

 

 

 

In der Stadt und dem Bundeswehrstandort Munster-Örtze (Lüneburger Heide) ist diese Lili Marleen-Gruppe zu sehen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dr. Werner Haubrich während seines Vortrages

 

 

 

 

 

Das Hören des gesungenen Liedes animierte geradezu zum Mitsingen….

  …denn nahezu alle Anwesenden waren auch Textsicher…. (die Textblätter hatten lediglich Alibifunktion)

 

   Liedtext: Hans Leip, 1915

Vor der Kaserne 
Bei dem großen Tor
Stand eine Lanterne
Und steht sie noch davor
So wollen wir uns wieder seh'n
Bei der Lanterne wollen wir steh'n
|: Wie einst Lili Marleen'. :|

2. Unsere beide Schatten 
Sah'n wie einer aus
Daß wir so lieb uns hatten
Daß sah gleich man daraus
Und alle Leute soll'n es seh'n
Wenn wir bei der Laterne steh'n
|: Wie einst Lili Marleen. :|

3. Schon rief der Posten,
Sie blasen Zapfenstreich
Es kann drei Tage kosten
Kam'rad, ich komm so gleich
Da sagten wir auf Wiedersehen
Wie gerne wollt ich mit dir geh'n
|: Mit dir Lili Marleen'. :|

4. Deine Schritte kennt sie, 
Deine Zierengang
Alle abend brennt sie, 
Doch mich vergaß sie lang
Und sollten mir ein Leids gescheh'n
Wer wird bei der Lanterne stehen
|: Mit dir Lili Marleen'? :|

 

5. Aus dem stillen Raume,
Aus der Erden Grund
Küßt mich wie im Traume
Dein verliebter Mund
Wenn sich die späten Nebel drehn
Werd' ich bei der Lanterne steh'n
|: Wie einst Lili Marlen'. :|

 

 

 

 

 

„Danke, Herr Dr. Haubrich“ – sagte Leo am Ende eines interessanten und kurzweiligen  Abends.

 

… und auch unser Menü: Tomatensuppe, Hähnchenfilet in Raerener Senfsoße war sehr schmackhaft; Getränke ebenso….

Besichtigung der firma zentis

 

 

Für den 25. Februar 2016 hatte Präsident Rolf Beckers zu einer Besichtigung der Aachener Firma ZENTIS eingeladen. 42 interessierte Mitglieder, Freunde und Bekannte unseres Clubs folgten der Einladung und wurden durch Rolf persönlich begrüßt.

 

Aufgeteilt in mehrere Gruppen konnten wir uns bleibende Eindrücke von der Produktion der uns allen hinlänglich bekannten ZENTIS-Produkte verschaffen.

ZENTIS - eine über Grenzen hinweg bekanntes Aachener Unternehmen. Einer der größten fruchtverarbeitenden Unternehmen Europas, mit weltweit über 1.900 Mitarbeitern/innen. Den meisten Verbrauchern ist die Marke Zentis als Anbieter fruchtiger Konfitüren und feiner Marzipanspezialitäten bekannt. Seit 1893 ist das Unternehmen in Aachen beheimatet. Tradition, Innovationskraft und weltweite Ausrichtung sind prägende Faktoren.

ZENTIS ist ein international agierendes Unternehmen, dessen Produkte in alle Welt gehen. Neben verschiedenen Niederlassungen werden auch eigene Produktionsstätten in Polen, Ungarn und den USA unterhalten.

Und noch einige Anmerkungen zur Geschichte des Unternehmens: Aachen – Der Anfang Die Geschichte von Zentis beginnt am 20. Juni 1893, als Franz Zentis im Aachener Adalbertsteinweg ein Kolonialwaren- und Lebensmittelgeschäft eröffnet. Die entscheidende Idee hat er eher aus Zufall. Er verarbeitet getrocknete Aprikosen und Zucker zu einer leckeren Konfitüre, die er „Famos“ nennt – Feinste Aprikosen-Marmelade ohne Sirup. Sie wird ein Riesen-Erfolg. Der erste Schritt vom Händler zum Konfitüren-Produzenten ist getan. Die Lust auf Süßes Nach dem Zweiten Weltkrieg wird Zentis schnell zu einem Teil des Wirtschaftswunders. Um die Lust der Deutschen auf Süßes zu stillen, wird das Produktionsprogramm 1954 um feine Süßwaren erweitert. Zunächst stehen Schokoladenerzeugnisse im Vordergrund, im Lauf der Zeit verlagert sich die Produktion immer mehr hin zu Marzipanartikeln sowie Marzipanrohmasse für die Industrie. Die Macht der Innovation Ein weiterer und für die Unternehmensentwicklung entscheidender Ausbau des Produktionsprogramms folgte Anfang der 60er-Jahre. Zentis beginnt mit der Entwicklung und Herstellung von Fruchtzubereitungen für die milchverarbeitende Industrie. Es folgt eine enge und partnerschaftliche Zusammenarbeit mit allen namhaften Molkereien Europas. Für sie entstehen über die Jahre zahlreiche weitere Innovationen, wie Fruchtzubereitungen mit Cerealien, UHT-Produkte für sensible Dessertprodukte, stabile und sterile Schokosplits oder stabile schokolierte Cerealien. 1988 wird das besondere Engagement von Zentis durch die Verleihung des Milch-Marketing-Förderpreises gewürdigt. Der Erfindergeist schlägt sich auch im Endverbrauchersegment nieder. In den 70er-Jahren werden als Neuerung die Zentis Frühstücks-Konfitüre, Aachener Pflümli und Nusspli Nuss-Nougat-Creme erfolgreich am Markt eingeführt. Das innovative Verpackungskonzept aus Kunststoff erleichtert dem Verbraucher Einkauf, Lagerungen und Entsorgung. Das Wachstum Der Erfolg des Unternehmens zieht eine stetige Ausweitung der Produktionsflächen nach sich. Die zentrale Lage im Zentrum von Aachen wird zunehmend problematisch. Zentis muss erweitern und entscheidet sich für die Auslagerung der Süßwaren- und Cerealienproduktion. Nach nur 17-monatiger Bauzeit wird 1995 die Süßwarenproduktion in Eilendorf in Betrieb genommen. 2004 werden 28 Millionen Euro in den Ausbau des Standortes an der Jülicher Straße investiert. Durch die Neuorganisation wird ein optimaler Produktionsablauf auf dem 70.000 m² großen Gelände garantiert. Die Expansion Wer Wachstumsgrenzen überwinden will, muss geografische Grenzen überschreiten. 1997 wird ein Tochterunternehmen in Polen, drei Jahre später eines in Ungarn eröffnet. 2003 folgt die Tochtergesellschaft in Russland. 2007 nimmt die US-Produktionsstätte in Plymouth, Indiana den Betrieb auf. Ende 2012 geht Zentis schließlich durch die Akquisition von Sweet Ovations LLC einen weiteren essentiellen Schritt in Richtung globaler Expansion, mit strategisch wichtigen Werken in Gardena, Kalifornien und in Philadelphia, Pennsylvania. Das Unternehmen stellt sich damit noch stärker international auf, um außereuropäische Märkte konsequent zu erschließen. Der Neuauftritt Der Unternehmensbereich Brotaufstriche ist der bedeutendste Imagefaktor von Zentis. 2008/2009 wird das komplette Sortiment relauncht. Damit stehen alle Zeichen auf noch mehr Genuss – und Erfolg. Das Ziel Konsequenter Ausbau des Industriegeschäftes. Konsequent wird Entwicklung hochwertiger und innovativer Fruchtzubereitung für die internationale Milch- sowie die Back- und Süßwarenindustrie verfolgt. Können gepaart mit Innovationskraft, das ist einer der Erfolgsfaktoren von Zentis.

 

 

In unserer zweistündigen Führung haben wir sehr viel über ZENTIS erfahren; ZENTIS steht für:

 

  • Zukunftsorientiert
    Wir gestalten die Zukunft aktiv.
  • Engagiert
    Wir arbeiten mit Begeisterung und Engagement für unsere Kunden,
    unser Unternehmen und unsere Produkte.
  • Nachhaltig
    Wir streben nach dauerhaftem Erfolg statt nach kurzfristiger Zielerreichung
    auf Kosten von Zukunftschancen.
  • Teamorientiert
    Wir sind das Zentis-Team; wir gehen fair, offen und verständnisvoll
    miteinander und mit unseren Kunden um.
  • Innovativ
    Unser Erfolg beruht auf Innovationen bei Produkten und Problemlösungen,
    Fertigungsverfahren und internen Prozessen.
  • Stark
    Unsere Stärke ist die Kraft und Kompetenz eines Großunternehmens in Verbindung mit der
    Flexibilität eines Mittelständlers und der Unabhängigkeit eines Familienunternehmens.

     

Und ein Päckchen mit köstlichen ZENTIS-Produkten konnte jeder Teilnehmer am Ende unseres Besuchs sein Eigen nennen.

Der gemütliche Ausklang unserer Veranstaltung fand dieses mal wieder im Restaurant Kohlibri, mit schmackhaftem Essen und guten Getränken, statt.

neujahrsempfang 2016

Unser Neujahrsempfang 2015 muss wohl  gut angekommen sein, denn für unseren Neujahrsempfang 2016, am Sonntag, dem 10. Januar, konnten wir wiederum  ein „volles Haus“ in unserem Clubhaus, Kasteel Bloemendal in Vaals verzeichnen.

Unser Vizepräsident Leo freute sich, 18 unserer Mitglieder, und gemeinsam mit unseren Ehefrauen/Partnerinnen und Gästen insgesamt 41 Anwesende und 2 Kinder begrüßen zu können. Ein herzliches Willkommen entbot er unserem Lt. Governor Eric Meurer-Eichberg aus Köln, unserem Freund Dieter Lieser, in seiner Funktion als Zukunftsbeauftragter unserer Division und als Vertreter des Kiwanisclubs Bonn, nebst Frau sowie unseren Freunden und Nachbarn Paul und Georgettes Kaiser aus Eupen. In seiner Ansprache ließ er die wesentlichen Höhepunkte der vergangenen zwölf Monate Revue passieren und dankte allen im Club und in unserem Umfeld für den in 2015 gezeigten Einsatz im Sinne unseres gemeinsamen Kiwanis-Gedanken.

…und ein gutes Jahr 2016 wünschen wir uns alle…..

 

 

 

Unser Clubsekretär Jürgen hatte die Aufgabe übernommen, alle Anwesenden mit einer kurzen Präsentation „zu unterhalten“….;

 

Der Übermittlung der besten Grüße unseres in den USA weilenden Präsidenten Rolf…

 

       folgte die Erwähnung, dass wir im letzten Jahr von einigen Freunden Abschied genommen haben. Hans Servais verstarb im Februar 2015, und Mathias Steinmetz, Heinz Strobl und Heinrich Rotheut erklärten ihre Austritte.

 

         

    

 

 

 

 

2015 wird aber auch in unser aller Erinnerung bleiben….konnten wir doch binnen zwölf Monate fünf neue Mitglieder in unserem Kreis begrüßen und willkommen heißen…..

 

Ingo Körbel, Axel Beckers, Michaela Levenig, Guido Wandel und Friedrich Grupe wurden in feierlichem Rahmen aufgenommen, verstärken und verjüngen  unseren Club…  unseren nun gemischten Club, mit Michaela Levenig als unserem ersten weiblichen Mitglied. Jüngere und tatkräftige Mitglieder, die motiviert sind unsere Zukunft gestalten zu wollen…. das ist der für uns zielführende Weg, das ist unsere Zukunft.

 

 

 

 

2015 war auch das Jahr – indem wir einen neuen Internet-Auftritt unser eigen nennen können; die Informationsquelle für uns und für an unserer Organisation Interessierte.

 

Verbunden mit der Ausrichtung unserer Gemeinschaft, mit unseren Zielen und Aktivitäten, hilfsbedürftige Kinder und Jugendliche in Aachen und in der Region zu unterstützen.

 

 

           

                  …diese Volksweisheit war und ist uns in unserem Club Urbs Aquensis nicht nur                

                    hinlänglich bekannt, nein sie ist zu 100% zutreffend!!!        

 

 

Und so war es an der Zeit, unseren Frauen und Partnerinnen einmal Danke zu sagen; dafür, dass sie uns unseren Kiwanis-Gedanken leben lassen, und uns darüber hinaus dabei in vielfältiger Hinsicht tatkräftig unterstützen

 

 

Als kleines sichtbares Zeichen unseres Dankes überreichten unsere Kavaliere Axel und Friedrich, wie sollte es auch anders sein,Rosen……  

 

Für  unser leibliches Wohl war ebenfalls gesorgt…..

 

 …und auch die Unterhaltung sollte heuer nicht fehlen…..

 

 

 

 

 

 

 

 

Jupp Hammerschmidt unterhielt uns im Januar 2015 prächtig….. und auch in diesem Jahr begeisterte er uns mit seinem aktuellen Programm

 

                                    „Der Ritt auf dem Bohnerblock“

 

…ihn zu beschreiben ist nicht leicht….man muß ihn erlebt haben…..

 

 

 

Gut gestärkt, mit guter Laune und großem Optimismus begrüßten wir mit unserem Empfang das neue Jahr 2016; das Jahr – indem wir das 35-jährige Jubiläum unserer Charterfeier begehen und feiern werden….

 

Impressionen